Die B2 des SC Kapellen setzt sich aus Spielern der Jahrgänge 2010 und 2011 zusammen. Damit ist das Team eine Mischung aus halber B‑Jugend und halber C‑Jugend, tritt aber geschlossen in der B‑Jugend an. Schon dieser Umstand zeigt, dass die Spieler in dieser Saison eine besondere Herausforderung meistern müssen: Sie messen sich regelmäßig mit Gegnern, die nicht nur älter, sondern oftmals auch körperlich deutlich überlegen sind.
In der Vorrunde war dies besonders spürbar. Die Mannschaft traf dort auf Teams, die teilweise schon einen Entwicklungsvorsprung durch die Pubertät haben. Viele Lehrstunden wurden absolviert. Trotz dieser schwierigen Ausgangslage zeigte die B2 von Beginn an großen Einsatz und Kampfgeist.
Der Start in die Hauptrunde verlief durchwachsen, zwar gingen die Spiele gegen die älteren Mannschaften aus Dormagen, Zons und Genclerbirgli relativ deutlich verloren, doch die Jungs gaben nie auf und kämpften bis zum Schlusspfiff.

Ein Highlight setzte das Team im Heimspiel gegen Hackenbroich. Mit viel Spielfreude und Einsatz gelang ein souveräner Sieg, der zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Dieses Erfolgserlebnis war nicht nur wichtig für die Tabelle, sondern auch für das Selbstvertrauen der jungen Spieler.
Grundsätzlich sind deutliche spielerische Fortschritte erkennbar. Besonders bemerkenswert ist, dass die Mannschaft auch bei mehreren Gegentoren nicht aufsteckt, sondern weiterkämpft und versucht, eigene Akzente zu setzen. Dies zeigt, dass die Spieler nicht nur lernen, mit Rückschlägen umzugehen, sondern auch ihre fußballerische Entwicklung konsequent vorantreiben.
Die Saison ist klar als Übergangsjahr zu sehen. Viele Spieler müssen sich erst an das Niveau und die körperliche Präsenz der Jugendlichen aus dem 2009er Jahrgang gewöhnen, die bereits mitten in der Pubertät stehen. Dennoch ist die B2 des SC Kapellen auf einem guten Weg: Mit jeder Partie sammeln die Jungs wertvolle Erfahrungen, die sie langfristig stärker machen werden.

Wie sagte es das Trainerteam so schön:
„Wir wussten von Anfang an, dass es für unsere Jungs ein schweres Jahr wird. Viele Gegner sind älter und körperlich schon weiter. Aber genau das ist eine Chance: Wir sehen, wie sich unsere Spieler trotz dieser Unterschiede entwickeln, wie sie lernen, nicht aufzugeben und immer weiterzukämpfen. Der Sieg gegen Hackenbroich war ein tolles Beispiel dafür, was möglich ist, wenn wir mutig auftreten. Für uns zählt nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem die Fortschritte, die jeder Einzelne macht. Und da sind wir auf einem sehr guten Weg.“
Das Team wird weiterhin alles geben, um möglichst viele Erfolgserlebnisse mitzunehmen. Der Einsatz, die Lernbereitschaft und der Zusammenhalt sind bereits jetzt ein starkes Fundament für die kommenden Jahre.