Nach einer starken Mannschaftsleistung und einem verdienten Sieg im Ü32 Kreispokal gegen die SG Rommerskirchen/Gilbach, stand am 12. November 2025 das Viertelfinalspiel gegen den 1. FC Grevenbroich-Süd auf dem Spielplan.
Zu Beginn entwickelte sich ein vorsichtiges Abtasten beider Mannschaften. Spielerisch hatte der SCK leichte Vorteile und drängte die Heimmannschaft in die eigene Hälfte. Gefährliche Torchancen konnten jedoch kaum herausgespielt werden. In der 10. Minute dann der erste Schock: Nach einem lang geschlagenen Ball der Gegner verletzte sich unser Innenverteidiger ohne Fremdeinwirkung und plötzlich stand es 1:0 für Grevenbroich Süd. Der SC Kapellen versuchte sofort wieder ins Spiel zu kommen, doch klare Torchancen blieben weiterhin Mangelware. Gegen Mitte der ersten Halbzeit war es erneut ein langer Ball der Gegner und erneut klingelte es im SCK-Kasten: 2:0 aus Sicht der Gastgeber. Kurz vor der Pause hatte unsere Alte Herren noch die beste Gelegenheit auf den Anschlusstreffer, doch der Ball klatschte aus kurzer Distanz an den Pfosten.


In der Kabine fand das Team offenbar die richtigen Worte. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff fiel der Anschlusstreffer zum 2:1 und Kapellen war nun klar besser im Spiel. Die Überlegenheit aus der ersten Hälfte wurde weiter ausgebaut und nun war deutlich mehr Tempo im Spiel, Zielstrebigkeit und Zug zum Tor. Folgerichtig gelang der Ausgleich durch einen platzierten Schuss unten rechts ins Eck. Spätestens ab diesem Moment hatte die Mannschaft – auf dem Platz und an der Linie – gespürt, dass die Partie noch gedreht werden kann. Der SCK ließ nicht nach und schnürte die Gastgeber immer tiefer in die eigene Hälfte ein. Der SCK ließ den Ball weiter laufen und in der 67. Minute kippte das Spiel komplett. Nach einem starken Pass in die Tiefe wurde der Torwart umkurvt und zum 2:3 eingeschoben. Kurz vor Schluss sorgte eine tolle Einzelaktion über außen mit Querpass und Abschluss aus zentraler Position für den 2:4 Endstand.
Auch wenn der Start schwierig war hat die Mannschaft eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich mit Konzentration und Siegeswille zurück kämpfen kann. Die Mannschaft ist nun gespannt auf die Auslosung und wünscht sich im Halbfinale Anfang März 2026 das erste AH-Heimspiel im Jupp-Breuer-Stadion.

