26.11.19 – Jahreshauptversammlung 2019

Jahreshauptversammlung beim SC 1911 Kapellen-Erft


Bericht: Harun Ogan |

Am Sonntag, den 24.11.2019 fand die Jahreshauptversammlung des SC 1911
Kapellen-Erft im Sportheim des Jupp-Breuer-Stadions statt.

Rund hundert Mitglieder waren erschienen. Nach der Begrüßung und dem Gedenken
an die Verstorbenen gab es die Berichte des Vorstandes. Diesmal konzentrierte man
sich weniger auf sportliche Ausführungen, sondern stellte die Themen

  • Stadt Grevenbroich
  • Mitarbeit beim SCK
  • Finanzen

in den Mittelpunkt.

Massiv kritisiert wurde der Zustand des gesamten Josef-Breuer-Stadions und auch
des dazugehörenden Sportheims.

Angeblich entspricht das Flutlicht auf dem Kunstrasen den Normwerten, aber die
Aktiven, die Schiedsrichter und auch die Zuschauer haben einen völlig anderen
Eindruck. Die Grünanlagen rund um die Plätze pflegt auch niemand regelmäßig;
entsprechend verwahrlost sieht es aus. Schäden am Kunstrasen werden nur
notdürftig ausgebessert. In den Innenbereichen des Sportheimes hat sich gar nichts
getan. Die Heizung sowie die Duschen spielen weiterhin verrückt und sind
unberechenbar. Die Zeitungsberichte vermitteln den Eindruck, dass die
Komplettsanierung kurz vor der Realisierung ist. Fakt ist, dass der Sportausschuss
am 06.11.19 erneut keine konkreten Umsetzungstermine für die notwendigen
Arbeiten im Sportheim beschlossen hat. Die Angelegenheit wurde an die
Wirtschaftsbetriebe zurückverwiesen. Selbst der Austausch eines defekten
Duschschlauches in der Schiedsrichterkabine dauerte zuletzt mehrere Wochen.

Natürlich gibt es schöne Worte und nette Zeitungsberichte. Aber geändert hat sich in
2019 rein gar nichts.

Die Rechnungen zur Nutzung des Jupp-Breuer-Stadions für den Trainings- und
Spielbetrieb sowie das Fußball-Camp und die Hallennutzungen im Winter erhält der
Verein von der Stadt immer sehr pünktlich. Für engagierte Vereinsvertreter ist das
Zusammenarbeiten mit der Stadt Grevenbroich sehr ermüdend und mehr als
unbefriedigend. Und alles geht zu Lasten der sportbegeisterten Jugend, die teilweise
unzumutbare Zustände vorfinden.

In den hektischen Zeiten, in denen wir leben, wird es immer schwieriger, engagierte
Ehrenamtler zu gewinnen. Viele haben sich mit der Rolle des stillen oder sogar
besserwissenden Zuschauers angefreundet. Damit ist aber niemandem geholfen und
am wenigsten dem Verein. Der Vorstand hat nochmal eindringlich, um Mithilfe in der
Vorstandsarbeit gebeten.

Auch die Finanzen sind ein schwieriges Thema. Sponsoren fallen nicht vom Himmel.
Auch hier wurden kritische Worte gefunden und die aktive Mitarbeit bei der
Sponsorensuche eingefordert.
Die vielen kritischen Sätze sollten die Versammlung mit der Realität konfrontieren.
Ob dies gelungen ist, wird die Zukunft zeigen.
Bei den nachfolgenden Neuwahlen gab es für alle gewählten Personen einstimmige
Ergebnisse ohne Enthaltungen und ohne Gegenstimme:

  •  1. Vorsitzender Philip Breuer
  • 2. Vorsitzender Frank Frinken
  • 1. Geschäftsführer Ralf Stübben
  • Schatzmeisterin Almut Breuer
  • Fußballobmann Jörg Ferber
  • Jugendleitung Philip Breuer und Frank Frinken

Zum Ende der Versammlung wurden die langjährigen Vereins- und
Vorstandsmitglieder Klemens Stappen, Franz-Josef Frinken, Paul Rösgen und Hans-
Peter Brings zu Ehrenmitgliedern des SC 1911 Kapellen-Erft ernannt. Die
Versammlung folgte den Vorschlägen des Vorstandes einstimmig und spendete den
neuen Ehrenmitgliedern langanhaltenden Applaus.

Stadionsprecher Matthias Rach erhielt ebenfalls großen Beifall und die
Ehrenurkunde für beispielhaftes ehrenamtliches Engagment.

Ein Kommentar zu
Jahreshauptversammlung beim SC 1911 Kapellen-Erft

  • Matthias Rach schrieb:

    Ein sehr guter Bericht zur JHV des SCK 1911.
    Hoffentlich wurde der Bericht auch von den zuständigen Herren der Stadt gelesen. Ich würde mich schämen in einer dieser Sportausschusssitzungen zu sitzen.
    Ich frage mich wofür die eigentlich ihre Aufwandsentschädigung bekommen?
    Ich würde mich schämen als Kapellner Urgestein in diesem Sportausschuss zu sitzen. Ich werde den weiteren Vorgang, um das Jupp-Breuer genau beobachten.

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